Sommerzeit ist Baustellenzeit - Schon an Pfingsten mussten viele Fahrgäste starke Einschränkungen hinnehmen. Die aktuellen Beeinträchtigungen dauern noch bis Donnerstag, 28. Mai. Auch am Fronleichnams-Wochenende ist die große Totalsperrung der Stammstrecke zwar beendet — ruhig wird es für Fahrgäste aber trotzdem nicht. Besonders die Linien S1 und S2 bleiben weiterhin von Baustellen betroffen. Nun kündigt die Deutsche Bahn weitere Einschränkungen für den gesamten Juni an. Grund dafür sind Arbeiten an der zweiten Stammstrecke sowie die erst kürzlich gestarteten Bauarbeiten am Überwerfungsbauwerk am Westkreuz. (Hier geht es zu unserem Artikel zum Überwerfungsbauwerk: Artikel zum Überwerfungsbauwerk am Westkreuz )
Hier wird es vom 1. bis 15. Juni besonders eng
Der Regionalverkehr der Werdenfelsbahn ist im gesamten Zeitraum unterbrochen. Züge fahren nicht zwischen Starnberg und Pasing.
Auch bei der S-Bahn kommt es zu Einschränkungen:
Unter der Woche ist jeweils nur einer von zwei Linienästen betroffen.
In der ersten Woche fährt die S8 regulär.
In der zweiten Woche verkehrt die S6 regulär.
An den Wochenenden sind beide Linien zeitgleich unterbrochen.

Weitere Einschränkungen vom 17. Juni bis 7. Juli
Von Mittwoch, 17. Juni (22.20 Uhr), bis Dienstag, 7. Juli (4 Uhr), erneuert die DB InfraGO Gleise im Münchner Osten. Für Fahrgäste bedeutet das: Die S3 endet am Ostbahnhof — weiter geht es mit Ersatzbussen. Die S5 fährt nur zwischen Pasing und Ostbahnhof beziehungsweise ab Kreuzstraße. Die Bahn weist darauf hin, dass sich Abfahrtszeiten kurzfristig ändern können. Hier kann man alle Infos noch einmal nachlesen: s-bahn-muenchen.de/s7. Und hier gibt es eine Übersicht zu den Baustellen: Eine Gesamtübersicht aller S-Bahn-Bauarbeiten gibt es auf s-bahn-muenchen.de/baustellen.
Kommentar am Rande
Der Münchner S-Bahn-Verkehr fühlt sich derzeit eher wie eine Operation am offenen Herzen und nicht wie reibungsloser Nahverkehr an. Während das bestehende System weiterlaufen muss, wird gleichzeitig an mehreren zentralen Stellen gebaut. Das Ziel ist klar — irgendwann in ferner Zukunft sollen die Züge zuverlässiger und stabiler fahren. Bis dahin brauchen wir viel Gleichmut und Geduld.