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Aubing wächst: 158 neue Wohnungen an der Gilchinger Straße

Das sind die Pläne für die Siedlung Aubing an der Gilchinger Straße: 420 Wohnungen + 158 neue Wohnungen + sanierte Tiefgaragen + neue Freiräume = Aubing wächst. Nur eines braucht noch etwas Geduld: Die Bagger rollen erst 2029.

[us]

Das Wohngebiet an der Gilchinger Straße ist in die Jahre gekommen und bekommt ein Update. Die Pläne stellten Gabriele Meier und Johanna Puchner von München Wohnen im Aubinger BA vor. Schon 2018 wurde dort viel gemacht – damals waren die Fassaden dran. Jetzt werden die 374 Tiefgaragenplätze des 50 Jahre alten Wohngebiets grundsaniert oder ersetzt und auf 450 erweitert. „Das ist der Aufhänger für die weitere Planung“, erklärte Meier.

Und die sieht vier Punkthochhäuser als Verdichtungsmaßnahme vor. Drei davon sollen achtgeschossig werden, ein viertes Gebäude vorerst fünfgeschossig – das könnte je nach Planungssituation auch höher ausfallen. In Wohnungen übersetzt heißt das: 158 Wohnungen entstehen. Bisher gibt es in der Siedlung Aubing 420 Wohnungen – gut ein Drittel kommt obendrauf.

„Ein spannendes Projekt, das es in sich hat“, beschrieb Meier das Projekt. Und Projektleiterin Puchner ergänzte: „Wir entwickeln auch die Grünflächen, setzen Luft-Wärme-Pumpen aufs Dach und wollen keine weitere Versiegelung.“ Die Punkthochhäuser kommen auf die Tiefgaragen.

👇 Platz für Tiefgaragen soll auch im Wall sein 👇

Baustart 2029, Ende 2035

Alles in allem steht München Wohnen am Anfang der Planungen. Es gab das Go vom Aufsichtsrat. Auch der Zeitrahmen steht im Prinzip schon. „Baubeginn soll 2029 sein“, erklärte Puchner. Fertig sein soll alles 2035. Ebenfalls festgezurrt ist der Interimsparkplatz auf der nahen, bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche. Was noch fehlt, ist das tatsächliche Aussehen der Punkthochhäuser. Als Visualisierung brachte München Wohnen Gebäude aus der Münchner Ludlstraße mit.

Viele Wünsche an die Planung

Die Mieterschaft ist inzwischen informiert, nun folgte die Präsentation vor dem BA. Und der hielt sich mit Fragen nicht zurück. Dagmar Mosch (Grüne) wünschte sich einen Nachbarschaftstreff zwischenrein und eine moderate Bebauung nach vorn zu den Einfamilienhäusern. Marion Engel (SPD) fragte nach besonderen Wohnformen wie Mehrgenerationenhäusern und monierte die kleinen Balkone auf den Fotos. Jürgen Müller (FDP/ÖDP) erbat einen Jugendtreff oder mindestens eine Calisthenics-Anlage als Sporttreff. Aus dem Publikum kamen ebenfalls Fragen. Johannes Ney erkundigte sich nach der Tiefe der Garagen und verwies auf den besonderen Grundwasserspiegel in Aubing. Sein zweites Anliegen: bitte einen gesunden Mix aus Sozialwohnungen und frei finanzierten Wohnungen fürs gute Miteinander anbieten.

👇 Zum Bestand sollen vier Punkthochhäuser kommen. 👇

Jetzt geht es an die Details

„Wir notieren mit und sind dankbar für Ihre Anregungen“, meinte Johanna Puchner. Das komme alles in die konkrete Planung, mit der München Wohnen den BA auf dem Laufenden halten werde. „Bis zur Realisierung vergeht noch Zeit. Ich sehe in diesem Projekt eine insgesamt sehr positive Aufwertung der Siedlung an der Gilchinger Straße“, meinte abschließend BA-Vorsitzender Sebastian Kriesel (CSU). „Die Neugestaltung der Freiflächen und vielleicht die Errichtung eines Nachbarschaftstreffs sind echte Pluspunkte für den gesamten Bereich.“