In der August-Sitzung hatte sich der Bezirksausschuss mit zahlreichen Anliegen aus dem Stadtbezirk beschäftigt. Über die Themen aus Neuaubing haben wir bereits berichtet (https://aubinger.online/article/2026-09-14_454c1647-93d1-4e76-a7c5-fa4da63bead1/) Doch auch aus Freiham, Westkreuz und Lochhausen gab es einiges zu besprechen: von Verkehrsproblemen und einer schwierigen Kreuzung über Ärger mit Kunstrasen bis zum Wunsch nach mehr Raum für Kultur und Begegnung.
Ärger über Sperrung in Freiham
In Freiham kritisiert ein Bürger die Sperrung der Verbindungsstraße von der Aubinger Allee zur A99 für den Autoverkehr. Bewohner müssten dadurch auf andere Routen durch Aubing und Neuaubing oder am Schulcampus vorbei ausweichen. Dies führe zu mehr Verkehr, Lärm und Abgasen. Gefordert wird, die Verbindung für Anwohner zu öffnen. Auch die zunehmende Vermüllung in Freiham wurde als Problem angesprochen.
👇 Kreuzung Mainau-/Reichenaustraße 👇

Baustelle und gefährliche Kreuzung am Westkreuz
Für Unmut sorgt die Umgestaltung der Grünfläche am Ravensburger Ring. Anwohner beklagen die lange Bauzeit, mangelnde Informationen sowie Lärm, Staub und teilweise sehr frühe Arbeitszeiten. Als gefährlich wird außerdem die Kreuzung Mainau-/Reichenaustraße eingeschätzt. Kritisiert werden unter anderem die Ampelschaltung, eingeschränkte Sicht durch parkende Fahrzeuge und der Wechsel von Tempo 30 auf 50. Bei einem Ortstermin soll die Situation überprüft werden.
Kunstrasen soll überprüft werden
Probleme gibt es auf den beiden Kunstrasenplätzen der Aubinger Bezirkssportanlage an der Kronwinkler Straße. Nach Angaben im Bürgeranliegen schmilzt das neue Granulat bei hohen Temperaturen, verklebt die Fußballschuhe und beeinträchtigt den Halt. Die Plätze und das verwendete Material sollen deshalb überprüft werden.
Mehr Raum für Kultur und Begegnung
Angeregt wurde außerdem ein offenes Kunst- und Kulturatelier mit Ausstellungen, Workshops, Kunstgesprächen und interkulturellen Veranstaltungen. Der Bezirksausschuss begrüßte die Idee grundsätzlich und soll bei der Suche nach geeigneten Räumen unterstützen. Aus Lochhausen kam zudem der Wunsch nach einem offenen Treffpunkt für Jung und Alt. Auch ein öffentlicher Veranstaltungskalender für den gesamten Stadtbezirk – beispielsweise als Newsletter oder über soziale Medien – wurde vorgeschlagen.