Die Pasinger Himmelfahrtskirche holt gerade Luft für die großen Baumaßnahmen des Kirchenensembles. Was ist geplant? Der Platz vor der Kirche wird wieder das weitläufige Entree in das Villenviertel II, wie vor über 100 Jahren von August Exter geplant. Das Gemeindehaus wird entkernt und beherbergt später sowohl einen Kindergarten als auch sozialverträgliche Wohnungen. Auch das denkmalgeschützte Pfarrhaus wird saniert. An der Kirche selbst wurde bereits viel gemacht, Innenanstrich nebst Beleuchtung sind neu. Fehlen noch die Maßnahmen an Dach und Glocken, die nicht gegossen, sondern aus Stahl sind und langsam brüchig werden, wie der ehemalige, langjährige Kirchenvorstand Gerhard Laux erklärte.
Entwidmung des Gemeindezentrums Emmaus
Dafür müssen Ressourcen gebündelt und auch Platz für den Aus- und Umzug des Kindergartens geschaffen werden, wie Stefan Neukamm, der Leiter des Dienstleistungszentrums Immobilien (vormals Kirchenbauamt) des Dekanatsbezirks München, betonte. „Wir trennen Bau und Kinder.“ Der Kindergarten soll nun für zwei Übergangsjahre in das eben entwidmete Gemeindezentrum Emmaus in der Pasinger Bodenstedtstraße ziehen. Zur Entwidmung ertönten die Glocken ein letztes Mal. Anschließend wurden das Taufbecken, Osterkerze und Gegenstände des Altars feierlich in die Hauptkirche an der Alten Allee gebracht. Der langjährig im Gemeindezentrum tätige Pfarrer Heiner Glückschalt meinte zum Abschiedsgottesdienst: „Heute geht für mich und für uns alle ein Stück Heimat verloren. 27 Jahre meines Dienstlebens durfte ich hier verbringen. Dafür bin ich dankbar.“ Und erste Pfarrerin der Himmelfahrtskirche, Christine Drini, sagte: „Der Abschied tut weh. Unsere Kirche schrumpft, das ist bitter für alle, die sich hier engagieren.“ Um diesem Trend zu entsprechen, habe sich die Pasinger Kirche für einen besonderen Weg entschieden. „Wir lassen uns auf einen radikalen Wandel ein.“ Dazu gehören die Schließung der Gemeindezentren – Bartimäus in Lochhausen hat den Wandel vom Gemeindezentrum zum Wohnensemble mit einem Gemeindesaal schon durchgemacht – und nun Emmaus.
Großer Wurf für Kirche und das Pasinger Villenviertel II
Eigentlich sollte der große Wurf bis zum 125-jährigen Jubiläum 2029 fertig sein. Das wird knapp. Denn der Baubeginn – ursprünglich auf Ende 2023 terminiert - verzögerte sich bereits aufgrund der schwierigen Umstände mit Corona und der weltpolitischen Gesamtlage. Nicht zuletzt sorgten Pfarrerwechsel für weitere Planungsschritte.
Im Sommer soll der Finanzplan im Groben stehen, Fundraising und Spendensammlungen laufen noch weiter. Nach Verabschiedung des Finanzplans wird die Himmelfahrtskirche genauere Daten für den Um- und Neubau bekannt geben.
Was ist geplant? Der Platz vor der Kirche wird wieder das weitläufige Entree in das Villenviertel II, wie vor über 100 Jahren von August Exter geplant. Das Gemeindehaus wird entkernt und beherbergt später Kindergarten als auch sozialverträgliche Wohnungen. Auch das denkmalgeschützte Pfarrhaus wird saniert.
An der Kirche selbst wurde bereits viel gemacht, Innenanstrich nebst Beleuchtung sind neu. Fehlen noch die Maßnahmen an Dach und Glocken, die nicht gegossen, sondern aus Stahl sind und langsam brüchig werden, wie der ehemalige, langjährige Kirchenvorstand Gerhard Laux erklärte.

Entwidmung des Gemeindezentrums Emmaus
Dafür müssen Ressourcen gebündelt und auch Platz für den Aus- und Umzug des Kindergartens geschaffen werden, wie Stefan Neukamm, der Leiter des Dienstleistungszentrums Immobilien (vormals Kirchenbauamt) des Dekanatsbezirks München, betonte. „Wir trennen Bau und Kinder.“
Der Kindergarten soll nun für zwei Übergangsjahre in das eben entwidmete Gemeindezentrum Emmaus in der Pasinger Bodenstedtstraße ziehen. Zur Entwidmung ertönten die Glocken ein letztes Mal und wurden das Taufbecken, Osterkerze und Gegenstände des Altars feierlich in die Hauptkirche an der Alten Allee gebracht. Der langjährig im Gemeindezentrum tätige Pfarrer Heiner Glückschalt meinte zum Abschiedsgottesdient: „Heute geht für mich und für uns alle ein Stück Heimat verloren. 27 Jahre meines Dienstlebens durfte ich hier verbringen. Dafür bin ich dankbar.“
Und erste Pfarrerin der Himmelfahrtskirche, Christine Drini, sagte: „Der Abschied tut weh. Unsere Kirche schrumpft, das ist bitter für alle, die sich hier engagieren.“ Um diesem Trend zu entsprechen, habe sich die Pasinger Kirche für einen besonderen Weg entschieden. „Wir lassen uns auf einen radikalen Wandel ein.“ Dazu gehören die Schließung der Gemeindezentren – Bartimäus in Lochhausen hat den Wandel vom Gemeindezentrum zum Wohnensemble mit einem Gemeindesaal schon durchgemacht – und nun Emmaus.
Großer Wurf für Kirche und das Pasinger Villenviertel II
Eigentlich sollte der große Wurf bis zum 125-jährigen Jubiläum 2029 fertig sein. Das wird knapp. Denn der Baubeginn – ursprünglich für Ende 2023 vorgesehen - verzögerte sich bereits aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie und der weltpolitischen Gesamtlage. Nicht zuletzt sorgten Pfarrerwechsel für weitere Planungsschritte. Im Sommer soll der Finanzplan im Groben stehen, Fundraising und Spendensammlungen laufen noch weiter. Nach Verabschiedung des Finanzplans wird die Himmelfahrtskirche genauere Daten für den Um- und Neubau bekannt geben.