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Von der Einschulung bis zum allerersten Abitur: neues Schuljahr in Freiham

Die Ferien sind vorbei, die Gehwege wieder voll: Für knapp 120 Erstklässler am Freihamer Campus beginnt heute der Ernst des Schullebens, am Gymnasium steht ein Premierenjahr bevor. Und auch für Autofahrer heißt es wieder: Obacht, Schulweg!

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Heute ist der erste Schultag nach der langen Sommerpause – und plötzlich sind die Straßen wieder voller Leben. Kinder mit Schulranzen, Lachen und Gewusel auf den Gehwegen: Nach den ruhigen Ferienwochen fast schon ein ungewohntes Straßenbild.

Alles Gute für die Erstklässler!

Für manche Kinder ist es nicht nur der erste Schultag nach den Ferien, sondern der allererste Schultag überhaupt. Viel Glück, Freude und Erfolg also allen kleinen Erstklässlern – und mindestens ebenso viel Geduld und Gleichmut ihren Eltern!

An der Grundschule Freiham werden heute knapp 120 Kinder in fünf erste Klassen eingeschult. „Dazu kommen noch die Schulwechsel, insgesamt ist es ein aufregender Tag für uns alle. Wir freuen uns auf alle Neuen und wünschen ihnen alles Gute bei uns“, sagte Grundschulrektorin Eva Wobido.

👇 Gedränge vor der Grundschule 👇

Freihamer Premiere: Am Ende des Schuljahres gibt es das erste Abitur

Auch im benachbarten Gymnasium beginnt ein besonderes Schuljahr. Denn an seinem Ende steht eine Premiere: Zum ersten Mal in Freihams Geschichte werden hier Abiturprüfungen stattfinden. Für die jüngsten Schülerinnen und Schüler beginnt heute also gerade erst die Schulzeit – für die ältesten geht es in diesem Jahr bereits auf die Zielgerade. Es bleibt spannend.

Polizeipräsenz rund um die Schulen

Für Autofahrer heißt es mit dem Schulbeginn ebenfalls wieder: Obacht, Schulweg! Damit Schulalltag und Straßenverkehr möglichst sicher nebeneinander funktionieren, zeigt die Polizeiinspektion 45 in den kommenden zwei Wochen verstärkt Präsenz rund um die Schulen. Am Schulcampus Freiham waren zum Schulstart Kontaktbeamter Martin Riedeler und Christian Kreutzahler, Leiter des Verkehrsaußendienstes der PI 45, vor Ort.

„Seit diesem Jahr haben wir Verstärkung durch die kommunale Verkehrsraumüberwachung“, so Kreutzahler, „für den ruhenden Verkehr.“ Freiham-Süd ist schließlich jetzt Parklizenzgebiet. „Für eine Viertelstunde am Morgen ist rund um die Schule das Meiste los. Leider kommen da auch die meisten Elterntaxis an“, sagte Kreutzahler.

Eine eigene Bring-und-Hol-Zone gibt es am Campus nicht. Direkt vor der Grundschule dürfen ausschließlich Schulbusse halten oder parken. „Wir schauen in den ersten beiden Wochen, dass sich die Eltern regelkonform verhalten.“

Lieber ein paar Schritte zu Fuß

Die Empfehlung der Polizei: Eltern sollten lieber zwei oder drei Straßen entfernt halten und ihre Kinder von dort aus begleiten – oder sie den restlichen Weg selbstständig gehen lassen. Auch die Stadt wirbt für sogenannte „Busse mit Füßen“: Mehrere Kinder gehen gemeinsam zur Schule, bei der Begleitung können sich die Eltern abwechseln. Entsprechende Elternbriefe seien bereits verschickt worden, erklärte Kreutzahler.

Wie gut das im morgendlichen Schulverkehr funktioniert, wird sich nun zeigen.

👇 Seit Campusbeginn vor sechs Jahren versieht Sandra Becker den ehrenamtlichen Schulwegdienst. Respekt dafür! Neue Helfer sind sehr willkommen. 👇

Schulweghelfer dringend gesucht

Einen wichtigen Beitrag zu einem sicheren Schulweg leisten auch die Schulweghelfer. In Freiham allerdings steht derzeit lediglich Sandra Becker im Einsatz. Sie wird ab heute wieder jeden Morgen an der Kreuzung Helmut-Schmidt-Allee/Aubinger Allee stehen – und könnte dringend Verstärkung gebrauchen. Wer sich vorstellen kann, als Schulweghelferin oder Schulweghelfer mitzumachen, kann sich jederzeit im Sekretariat der Grundschule melden.

Die PI 45 betreut insgesamt 13 Grundschulen im Aubinger sowie Pasinger-Obermenzinger Einzugsbereich. Zum Schulstart werden an allen Standorten Polizeibeamte präsent sein und besonders auf die Sicherheit der Kinder achten.

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Freihamer Schulcampus. Mit insgesamt rund 3.000 Schülerinnen und Schülern ist er allein aufgrund seiner Größe auch verkehrlich eine Herausforderung. Doch nicht nur dort wird genau hingeschaut. Auch an der Grundschule an der Aubinger Allee ist der Schulweg nicht ganz unkompliziert. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt der Hörweg, für den ein Durchfahrtverbot gilt. Lediglich Busse dürfen dort fahren.

„Auf die Einhaltung der Regeln müssen wir hier besonders achten“, so Kreutzahler. Nach sechs Wochen Ferien müssen sich ohnehin nicht nur die Schulkinder wieder an den neuen Alltag gewöhnen. Auch auf den Straßen heißt es nun wieder: mehr kleine Menschen mit großen Schulranzen unterwegs. Ein bisschen Aufmerksamkeit kann da nicht schaden.