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V.l. Präsi Harald Burger, Stadtrat Sebastian Kriesel, Christian und Berit Wegscheider von GMV, Florian Kornelson von Insektenfloh, Peter Gruber von BergZeug, Anke Herrmann und Stefan Märkle von AH Energie Beratung sowie dahinter Markus Maucher.

ESV Neuaubing erweitert seine Notfallausstattung

Im ESV Neuaubing steht ein moderner Notfall-Koffer zur Verfügung, der dem Retter eine Punkt-für-Punkt-Anleitung gibt und obendrein noch die Rettungseinsatzstelle kontaktiert. Das Gerät wurde dank vieler Sponsoren möglich.

Schon gewusst? Der ESV Neuaubing ist mit über 4.200 Mitgliedern und 24 Sportabteilungen nicht nur einer der größten Sportvereine in München – bei uns im Westen sowieso. Es ist auch einer der vielseitigsten. Neben den gängigen Sportarten kann man hier auch Badminton, Fechten, Line Dance, Kampfsportarten, das ganz traditionelle, herkömmliche Kegeln oder aber das neue Padel-Tennis betreiben. Letzteres geht so gut, dass der bisher einzige Platz bis weit in den Abend hinein gebucht wird und sich der ESV nun zum Bau eines zweiten Platzes entschlossen hat. Und auch therapeutisches Sporteln ist beim ESV möglich – es gibt Herzsportgruppen und Reha-Sport.

Die Sportartenlandschaft ist also nicht nur groß. Auch beim Alter der Mitglieder ist von 1 bis 100 alles vertreten. Bei so viel Angebot ist es wichtig, die Übersicht über Sicherheit und Gesundheit zu behalten Ein Defibrillator hängt bereits seit Längerem im Eingangsbereich des Vereins. Nun kommt ein weiterer hinzu: Im Untergeschoss steht ab sofort ein mobiler Notfallkoffer bereit. Er enthält ebenfalls einen automatisierten Defibrillator (AED), Erste-Hilfe-Material und ein sprachgestütztes Assistenzsystem für Ersthelfer.

👇 Am Notfallkoffer im Untergeschoss: v.l. Stefan Märkle, Anke Herrmann, Florian Kornelson, hinten Präsi Harald Burger und Stadtrat Sebastian Kriesel, daneben Berit und Christian Wegscheider sowie von Peter gruber und Stephan Fottner 👇

Defi im Eingangsbereich, Notfallkoffer bei den hoch frequentierten Umkleiden

Der Clou: „Das Gerät spricht mit einem“, erklärte Markus Maucher von der ESV-Geschäftsstelle. „Es fragt wichtige Punkte ab, die es im Notfall zu klären gilt.“ Zudem ist eine automatische Alarmierung der Rettungsleitstelle integriert. Das heißt: Wird der Koffer geöffnet, wird der Rettungsdienst automatisch verständigt. Das erleichtert Ersthelfenden den Einsatz erheblich, weil sie sich ganz auf die Versorgung der betroffenen Person konzentrieren können.

👇 Markus Maucher und Harald Burger demonstrieren den Koffer 👇

Montiert wurde der Notfallkoffer im Untergeschoss, wo Rehasport, Kegeln und Fitness stattfinden und sich die Umkleiden befinden. „Kaum ein Bereich ist so hoch frequentiert wie diese Gänge hier“, sagte Maucher beim Ortstermin. Die Übungsleiter wurden im Umgang mit dem System geschult. Im Ernstfall kann den Koffer aber auch jeder einsetzen, der als Erstes Hilfe leistet.

Danke an die vielen Sponsoren!

Die Anschaffungskosten im mittleren vierstelligen Bereich sind für einen ehrenamtlich organisierten Verein nicht leicht zu stemmen. Zum Glück kann sich der ESV auf eine lange Liste von Sponsoren verlassen. Den Notfallkoffer plus Installation haben insgesamt 18 Firmen unterstützt. „Vielen Dank im Namen des gesamten Vereins für das gute Zusammenspiel an Sie alle“, meinte ESV-Präsident Harald Burger. „Das ist in diesen wirtschaftlich schweren Zeiten nicht selbstverständlich.“

Als Zeichen des Dankes lud der ESV die Sponsoren zu einem gemeinsamen Abend ein. Auch Stadtrat Sebastian Kriesel war vor Ort und würdigte das Engagement: „Die Stadt ist nicht in der Lage, die Spielstätten und Sportvereine mit allem auszustatten, was nötig ist. Da bedarf es des wachsamen Auges des Vereins, der weiß, was für die Sicherheit notwendig ist. Und es bedarf des Engagements vor Ort, damit die Investitionen auch getätigt werden können und die Sportler sicher sind, wenn etwas passiert.“

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