In der Juni-Sitzung beschäftigte sich der BA mit mehr als 30 Bürgeranliegen. Die meisten drehten sich um Verkehr, Verkehrssicherheit und Ruhestörung. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Themen:

Sicherheit auf den Straßen
Die Limesstraße soll verkehrsberuhigt werden, das Tempolimit soll ausgedehnt werden . Mit der Erweiterung der Tempo30-Zone zwischen Rothenfelder bis zur Aubinger Straße werden sowohl der Kindergarten, die Kunden der Apotheke und Arztpraxen als auch die Anwohner profitieren, so der Bürgerantrag. Wie wäre es mit einem Verkehrsspiegel an der Einmündung Lindacher Straße / Am Langwieder Bach? Ein Anwohner bekräftigte diese Forderung wohlweislich, dass die Forderung nun schon zum zweiten Mal an den BA gestellt wurde. „Die Situation ist uns bewusst“, meinte BA-Mitglied Karin Binsteiner. „Wir sind uns einig, aber die Stadt will nicht. Wir werden das Anliegen noch einmal in die Stadt weiterleiten.“ Wo bleiben die Verkehrsüberwachungsmaßnahmen in der Eschenrieder Straße? Anwohner mahnen die Durchführung von Geschwindigkeitsmessungen besonders vor Schulbeginn an. Dies sei zwar bereits zugesagt worden, allerdings nicht wahrnehmbar, beschweren sich die Anwohner.
Aktiver Freihamer Elternbeirat
Der Dialog-Display im Stadtbezirk ist heiß begehrt. Anwohneranliegen zur Aufstellung des Displays in ihren Straßen häufen sich im BA. Gefordert ist nun auch ein Dialog-Display in der Helmu-Schmidt-Allee vor dem Schulcampus. Dies fordert der Elternbeirat des Gymnasiums, um vor allem die Verkehrssicherheit vor Schulbeginn zu gewährleisten. Ein weiteres Anliegen betrifft den Bereich Amalie-Nacken-Straße / Mahatma-Gandhi-Platz. Dort teilen sich Busse und Radfahrer die Fahrbahn. Nach Ansicht des Elternbeirats ist die Situation insbesondere für jüngere Schulkinder schwer einschätzbar. Gefordert wird deshalb, die Gehwege als gemeinsamen Geh- und Radweg auszuweisen, damit Radfahrer nicht mehr mit den Bussen die Fahrbahn teilen müssen. Das dritte Anliegen des Elternbeirats betrifft die Fahrradabstellplätze an den Schulen. Für die derzeit rund 3.100 Schüler gibt es gerade mal rund 800 Abstellplätze. Das ist zu wenig für die Flut der Fahrräder. Der Elternbeirat schlägt deshalb einen Ortstermin vor, um geeignete Flächen zu identifizieren und möglichst rasch zusätzliche Fahrradständer zu schaffen.
Ärger mit Baumaßnahmen
Anwohner der Aubinger Allee machten auf die Belastungen durch die Baumaßnahmen aufmerksam. Staub, Lärm, Verwehungen, giftige Dämpfe – die Liste der Unannehmlichkeiten ist lang. Die Anwohner fordern eine transparente Kommunikation durch die Bauunternehmen, regelmäßige Feinstaubmessungen und Maßnahmen zum Schutz der Anwohner. Auch die Baustelle an der Federseestraße / Spatzenwinkel sorgt für Unverständnis. Obwohl dort derzeit keine Bautätigkeit erkennbar sei, blieben die Verkehrssperrungen bestehen. Die Anwohner möchten wissen, warum die Arbeiten ruhen und wann wieder mit normalen Verkehrsverhältnissen zu rechnen ist.
Bitte leise!
Anwohner des Forums am Westkreuz klagen über Ruhestörung im Innenhof vor dem Imbiss und dem Wettbüro bis weit in die Nacht. Eine Aussprache und das Holen der Polizei habe bislang nicht zur Lösung geführt. Nun bitten die Anwohner den BA um Mithilfe. Ruhezeiten ab 22 Uhr sollten eingehalten werden. Unter die Rubrik „Ruhestörung“ fällt schließlich auch der sogenannte Krähenalarm. Anwohner der Gilchinger Straße machten darauf aufmerksam, dass hier eine Kolonie entstanden ist. Zu beobachten seien zerpflückte Mülltonnen, Bäume mit mehr als zehn Brutstätten und Lärm besonders in den Morgenstunden zwischen 5 und 6 Uhr. Die Anwohner bitten die Stadt um geeignete Maßnahmen, um die Belastung einzudämmen.