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Kulturreferent Anton Biebl (Mitte) mit den Namensgebern v.l. Christoph Polte, Julia Irländer, Herrmann Müller und Annalena Mätzner.

+++ Geld für „Grete“ +++

Der Name („Grete - Kultur Zentrum Freiham“) steht, die Gewinner des Namenswettbewerbs sind ermittelt. Das Kulturzentrum selbst ist noch nicht fertig. Die Innenräume sollen noch in diesem Jahr bezugsfertig sein.

Fotos: P.Steipe

Der Name fürs Freihamer Kulturzentrum stand schon im Februar fest (wir berichteten https://aubinger.online/article/2024-02-02-die-grete/). Nun gab es eine ganz offizielle Namensverkündung, bei der auch die Namensgeber gebührend gewürdigt wurden. Denn schließlich hatte die Stadt schon im November zum Ideenwettbewerb mit insgesamt 3.000 Euro Preisgeld ausgelobt.

Zum Namensfest flimmerten viele der 500 Vorschläge über die Wand: zum Beispiel „Fram“, „Kulti Haus“, „Kunsthaferl“, „Frei-Kultur“, „FreiGut“, „KultHam’mer“, „Freiha4Culture“, „Westside“, „Libertas“, „FreiKult“, „Come together“, „Kultham“ oder „Freikult 22“.

Die Jury - bestehend aus Sebastian Kriesel (BA-Vorsitzender), Sharique Javaid (Morgen e.V.) sowie Erika Kerner und Dagmar Koblinger (beide Kulturreferat) – hatte sich für „Grete“ und den Namenszusatz „Kultur Zentrum Freiham“ entschieden. Sebastian Kriesel lobte die Menge an Vorschlägen und würdigte: „Mit „Grete“ haben wir einen guten Namen für das Kulturzentrum in Freiham gefunden. Damit wird Grete Weil und ihr literarisches Wirken ins Bewusstsein gerückt. Sie war eine wirklich beeindruckende Persönlichkeit.“ Der Zusatz sei ebenso wichtig, meinte er weiter. „Die Leute müssen wissen, womit sie es zu tun haben und wo sie die Einrichtung verorten müssen.“

Die Idee mit „Grete“ hatten Christoph Polte, Herrmann Müller (er war in Vertretung für seine Frau Ernestine gekommen) und Julia Irländer (sie kam für Stefanie Fritsch) vorgeschlagen, sie bekamen jeweils 750 Euro. Annalena Mätzner schlug den Namenszusatz „Kultur Zentrum Freiham“ vor und wurde ebenfalls mit einem Preisgeld bedacht.

Fehlt nur noch der Einzug ins neue Kulturhaus. Derzeit sind allerdings noch Mängel im Rohbau zu beheben. Es läuft ein Beweissicherungsverfahren. Dennoch meinte Kulturreferent Anton Biebl zum Namensfest hoffnungsvoll: „Die Innenräume sollen Mitte dieses Jahres fertig gestellt werden.“