Im Frühsommer macht die Nachricht vom Eichenprozessionsspinner am Langwieder See und Umgebung die Runde. (https://aubinger.online/article/2026-06-25_d92b7bff-27c8-46d7-85ce-c5ab83e0a74e/) Ende konnten und können wir den langen herrlichen Sommer ohne Einschränkung an den Seen genießen. Doch anfangs sorgten die Raupen für einige Unruhe – und einen Stadtratsantrag, so dass sich auch die Referate und der OB Krause mit dem Thema beschäftigten. Heute nun kam die Antwort auf den Antrag aus dem Gesundheitsreferat.
Referentin Beatrix Zurek bestätigte darin, dass die Raupen und Nester Ende Mai/Juni abgesaugt sowie Schilder als Hinweise für die Bevölkerung aufgestellt wurden. Seither erfolgen regelmäßige Nachkontrollen, ein erneuter Befall wurde nicht mehr festgestellt. Übrigens waren folgende Bereiche betroffen: Zugang zum Badegelände an der Goteboldstraße, ein naturnaher, gehölzbestandener Bereich östlich vom Lußsee sowie an einem Baum im Bereich einer Liegewiese am Nordufer des Lußsees.
Auf die Antragsfrage nach der künftigen Informationskampagne, um auf die Raupen und die gesundheitlichen Auswirkungen nach dem Kontakt mit Mensch und Tier aufzuklären, nannte Zurek eine Reihe von Internetseiten, die künftig up-to-date gehalten werden, darunter die vom Gesundheitsreferat sowie die vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).
Und was meint Antragsteller Sebastian Kriesel auf die Maßnahmen der Stadt? „Ich bin sehr froh, dass die Stadt schnell reagiert hat. Das Naherholungsgebiet an der Langwieder Seenpaltte ist stark frequentiert und wichtig für die Erholungssuchenden. Da steht aber auch die Sicherheit aller Gäste ganz oben. Das nun auch die Informationen der Stadt besser zugänglich sind, ist ein Erfolg unserer Anfrage.“