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Start mit Kira Weissbach, Kommunalreferent Edwin Grodecke, Bürgermeisterin Verena Dietl, Stadtrat Sebastian Kriesel und Nik Gradl (v.l.).

Wochenmarkt in Freiham gestartet

Wurst und Käse aus dem Allgäu, Brot vom Schliersee und viel Hoffnung: Freiham hat jetzt seinen Wochenmarkt mit sechs Ständen – doch ob er wächst, hängt von den Anwohnern ab.

[us]

Freiham macht sich - jetzt auch mit Marktfeeling und Frische. Immer donnerstagnachmittags stehen ab sofort sechs Stände am Mahatma-Gandhi-Platz, zum Beispiel ein Käserer aus dem Allgäu, Brot und Kuchen vom Schliersee, dazu ein Hendlwagen – Freiham riecht jetzt ein bisschen nach Wochenmarkt.

Sechs Marktstände - einer geht noch rein

Ein siebter Stand wäre noch möglich. “Es ist nicht ganz einfach, Stände zu besetzen”, erklärt Kira Weissbach, erste Werksleiterin der Münchner Wochenmärkte. Auch bei den anderen über 40 Wochenmärkten in München sei dies der Fall. “Wir wünschten uns immer acht bis zehn Stände. Dann sprechen wir von einer optimalen Nahversorgung. Dann kann sich auch leicht eine Marktgemeinschaft bilden.” Das sei wichtig fürs Klima und die gegenseitige Unterstützung. Auch Kommunalreferent Edwin Grodeke freute sich über die offene Anordnung: “Es ist keine leichte Arbeit, bei Wind und Wetter am Markt zu stehen. Respekt dafür! Die Rahmenbedingungen passen, dafür haben wir gesorgt. Jetzt wünschen wir dem Markt viel Erfolg.”

Die sechs Freihamer Stände kommen aus dem Allgäu (Obst, Gemüse, Feinkost, Fleisch und Wurstwaren) und vom Schliersee (Backwaren der Albert-Link-Hütte). Komplettiert wird die Runde mit einem Hendl-Stand. Eigens zur Markteröffnung kam Bürgermeisterin Verena Dietl nach Freihamer. “Ich freue mich, dass wir heute den ersten Freihamer Markt einweihen können”, meinte sie. “Wenn man ein Stadtbezirk werden möchte, gehört ein Markt einfach dazu. Hier soll künftig Gelegenheit zum Einkaufen und zum Ratschen sein.”

Jetzt sind die Freihamer dran

Geplant sei der Markt von Anfang an gewesen. “Stromanschlüsse und Platz waren von Anfang an vorhanden”, so BA-Vorsitzender Sebastian Kriesel. “Jetzt können wir uns hier auf regionale und frische Produkte freuen. Ich hoffe, die Anwohner kommen nun auch her und kaufen fleißig ein. Ich wünsche dem Freihamer Wochenmarkt, dass er tatsächlich die Institution wird, die wir uns alle wünschen.”

Ein kurzer Marktcheck zeigt: die Backwaren der Schliersee-Hütte und der Hendlstand gibt es sowohl donnerstags in Freiham als auch freitags in Aubing.

Apropos: wie geht es eigentlich dem freitäglichen Aubinger Wochenmarkt in der Konstanze-Vernon-Straße? “Es könnte besser gehen”, meinte Standbetreiberin Beate Angermeier. Immerhin sei schnell ein neuer Gärtner gefunden worden, als sich der letzte verabschiedet hat. “Wir haben immer noch Backwaren, Fleisch, Fisch, Käse, Obst und Gemüse.” Auch der Hendl-Wagen ist zuverlässig vor Ort. “Die große Marktbreite ist da. Besucher könnten mehr sein.”