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Stadthallenleiterin Kathrin Jacobs (re.) präsentierte das neue Programm und die Tickets im Germeringer Café Kartengarten, Landsberger Straße 43. Links: Lisa-Katharina Rose (Ticketverkauf), Stefanie Ramsl (Stadthalle) und OB Daniel Liebetruth.

Stadthalle Germering: Das neue Programm 2026/2027 steht fest

Germerings große Bühne kommt zurück. Kabarett, Puccinis „Tosca“ mit 100 Mitwirkenden, die Eiskönigin auf Eis und ein Konzert zum Mitsingen: Nach der Renovierung öffnet die Stadthalle Germering im Oktober 2026 wieder. Rund 70 Veranstaltungen stehen bis zum Ende der Wintersaison auf dem Programm.

Germering bekommt ihre Bühne zurück. Im Oktober 2026 öffnet die renovierte Stadthalle wieder ihre Türen und fährt zum Neustart ordentlich auf: Wolfgang Krebs und Luise Kinseher, Oper und Musical, Jazz und Beatles, Ballett, Zauberei und sogar ein Konzert, bei dem das Publikum selbst zum Chor wird. Insgesamt sind rund 70 Veranstaltungen geplant. Gespielt wird in den verschiedenen Sälen des Hauses von der großen Bühne im Orlandosaal über den Amadeussaal bis zum Nachtasyl.

Wolfgang Krebs gibt den Startschuss

Den Auftakt macht Wolfgang Krebs am 8. Oktober mit seinem neuen Programm „Bayern liebt dich“. Zwei Tage später gehört die Stadthalle dann allen: Beim Tag der offenen Tür dürfen die Gäste das renovierte Haus erkunden. Das Kabarettprogramm liest sich wie ein kleines Best-of der bayerischen Szene. Unter anderem stehen Martin Frank, Franziska Wanninger, Luise Kinseher und Helmut Schleich auf dem Spielplan. Für Fans gilt deshalb schnell sein. Bei den bekannten Namen sind die Plätze schnell vergeben.

Große Oper zu kleinen Preisen

Das aufwendigste Gastspiel der Saison ist Puccinis „Tosca“. Rund 100 Mitwirkende der moldawischen Staatsoper bringen den Opernklassiker auf die Germeringer Bühne. Die Karten kosten zwischen 40 und 50 Euro, damit zählt „Tosca“ zu den teuersten Veranstaltungen im Programm, im Vergleich zu großen Opernbühnen ist der Preis jedoch unschlagbar günstig. Trotz allgemein gestiegener Kosten habe man die Eintrittspreise stabil halten können, betont Stadthallenleiterin Kathrin Jacobs, und mit einem VIP-Abonnement wird der Besuch noch günstiger.

Klassikfans können sich mehrere Termine im Kalender markieren. Am 9. Oktober kommen Annette Dasch und das Fauré Quartett nach Germering. Die Sopranistin zählt laut Jacobs „zu den bedeutendsten Sängerinnen unserer Zeit“. Daneben bietet das Programm weitere klassische Konzerte, Jazz und einen Ausflug in die Popgeschichte mit einer Beatles-Tribute-Show.

Neu ist die Reihe „Kleine Klassik“ im Amadeussaal. Sie ergänzt das bestehende Klassik-Abonnement in einem intimeren Rahmen. Eröffnet wird sie am 3. Januar mit einem Neujahrskonzert der Germeringer Sopranistin Irina Firouzi und des Baritons Manuel Kundinger. Ruhige Töne bestimmen den 20. Dezember: Pfarrer Rainer Maria Schießler stimmt das Publikum mit der Lesung von Ludwig Thomas „Heiliger Nacht“ auf Weihnachten ein.

Singen ausdrücklich erwünscht

Eine Premiere feiert am 21. Januar das Mitsingkonzert „Singalong“. Wer sonst nur unter der Dusche oder im Auto singt, bekommt hier die große Bühne: Die Liedtexte werden auf eine Leinwand projiziert, mitsingen dürfen alle. Ebenfalls neu ist die Reihe „Nachtlinie“ im Nachtasyl. Vom 14. Januar an treten dort jeweils drei Newcomer oder bereits bekannte Bands aus der Region auf.

Geschichten, die auf der Bühne lebendig werden

Mal aus Holz, mal verzaubert, mal auf Spitze oder Schlittschuhen: In der neuen Saison erwachen in der Stadthalle bekannte Märchenfiguren zum Leben. Den Anfang macht „Pinocchio“ am 11. Oktober. Am 27. Februar folgt das Musical „Die Schöne und das Biest“.

Am 17. Januar führt Ballett in die Welt der Märchen. Nachmittags hebt sich der Vorhang für „Schwanensee“. Am Abend wird bei „Cinderella“ aus dem Aschenputtel eine Prinzessin. Am zweiten Weihnachtsfeiertag verwandelt sich für „Magical Dreams on Ice“ und „Circus on Ice“ die Stadthallenbühne in eine Eisfläche. Auch für Kinder wird Kultur zum Erlebnis. Am 25. Oktober zeigt „Magic Maxl“, wie verblüffend Zauberei sein kann. Und bei „Große Musik für kleine Ohren“ beweist das Münchner Rundfunkorchester, dass klassische Musik keine Frage des Alters ist.

Für Oberbürgermeister Daniel Liebetruht zeigt die Mischung, dass Kultur weder eintönig noch unerschwinglich sein muss: „Da gelingt uns die Quadratur des Kreises. Hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack.“ Infos unter: www.stadthalle-germering.de