Aubinger . Online
Featured image of post Pasinger Lokalthemen

Pasinger Lokalthemen

Heute Abend (3. Februar, 19 Uhr) kommt der Bezirksausschuss Pasing/Obermenzing im Rathaussaal an der Landsberger Straße 486 zusammen. Die Bürgersprechstunde findet am Anfang der Sitzung statt. Passend dazu werfen wir noch einmal einen Blick auf die zentralen Themen der vergangenen Sitzung.

[US]

U-Bahnfinanzierung bis Pasing steht

Die U-Bahnverlängerung nach Pasing geht in die nächste Etappe: Noch Ende Januar bewilligte der Freistaat Bayern die Förderung für den Bau der beiden nächsten U-Bahn-Stationen Am Knie und Pasing. Insgesamt fließen dafür 645,2 Millionen Euro. Damit erhält das sogenannte Baulos 2 – der Abschnitt vom U-Bahnhof Baumschule Laim bis zum Pasinger Bahnhof – grünes Licht. Die Finanzierung verteilt sich auf mehrere Schultern: Der Freistaat übernimmt gemäß Bayerischem Finanzausgleichsgesetz (BayFAG) zehn Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, der Bund fördert nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) 75 Prozent.

An Freiham ist gedacht

Die gesamte U-Bahn-Strecke vom Laimer Platz bis Pasing misst 3,8 Kilometer und ist in zwei Bauabschnitte gegliedert. Aktuell wird an mehreren Stellen parallel gearbeitet: entlang der Gotthardstraße sowie an den künftigen U-Bahnhöfen Baumschule Laim (auf Höhe der Willibaldstraße), Am Knie und Pasing. Parallel dazu laufen bereits vorbereitende Maßnahmen für die geplante Verlängerung von Pasing nach Freiham. Insbesondere das sogenannte Vorhaltebauwerk für den künftigen Endbahnhof in Freiham wird derzeit realisiert. Wer sich näher informieren möchte, kann das U5-Infocenter in der Willibaldstraße 70 besuchen – inklusive Modell einer Mini-Tunnelbohrmaschine.

ÖPNV-Angebot erhalten – keine Ausdünnung der Linien

In einem interfraktionellen Antrag sprechen sich die Bezirksausschüsse in Pasing und Obermenzing dafür aus, das ÖPNV-Angebot in den Außenbezirken trotz Sparmaßnahmen aufrechtzuerhalten. Insbesondere dürfe es nicht zu Einsparungen bei Haltestellen kommen, auch wenn die Fahrgastzahlen außerhalb der Innenstadt geringer seien. Eine flächendeckende Erreichbarkeit bleibe ein zentrales Ziel der Verkehrspolitik.

Gastro am Marienplatz

Der Pasinger Marienplatz, ein preisgekröntes architektonisches Gesamtkunstwerk, soll in seiner Gestaltung unverändert bleiben. Dazu zählen auch die bestehenden Freischankflächen der ansässigen Gastronomie. Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) hatte die Wirte zuletzt wiederholt aufgefordert, Bodenmarkierungen für Tische anzubringen. Die betroffenen Gastronomen wandten sich daraufhin an den Bezirksausschuss (BA). Dieser kündigte an, sich für einen Ortstermin einzusetzen und empfahl, das Verfahren bis zur Klärung vorerst auszusetzen.