Die beiden Festwirte Christoph Otto und Michael Lautenbacher aus Benediktbeuern kommen heuer zum zweiten Mal zum Aubinger Herbstfest.
„Das ist hier für uns wie in Benediktbeuern. Wir haben im letzten Jahr einen wirklich unglaublichen Zusammenhalt erlebt“, sagte Christoph Otto Anfang August bei der traditionellen Bierprobe fürs Herbstfest. „Das hat uns durch einige stressigen Situationen gebracht.“
Fest für Freunde bei Freunden
Aufs kommende Festl freuen sie sich. „Wir fühlen uns hier total wie dahoam, bei Freunden eben, die wir gut kennen und mit denen wir gerne zusammen sind“, meinte er weiter.
Beim Herbstfest wird dann auch sonst noch die Brücke nach Benediktbeuern geschlagen: der dortige Metzger wird heuer täglich frisch anliefern. „Da können wir gute Qualität zu einem anständigen Preis garantieren.“
Die Backwaren werden aus Aubing kommen, wie auch die Service- und Sicherheitsleute und sonstige Infrastruktur. „Die Leute sind alle schon im Boot.“ Apropos Service: die beiden Wirte rücken wieder mit der Familie an, mit mindestens acht Leuten vor allem fürs Backoffice. „Das gibt uns viel Rückhalt und Handlungsfreiheit, wir sind alle ein eingespieltes Team und können uns 100 pro aufeinander verlassen. So geht das eben.“
Das Herbstfest in Zahlen
Das Festzelt wird wie im letzten Jahr 2.000 Sitzplätze fassen, inklusive Biergarten. Ganz neu ist diesmal die Bar, die diesmal nicht im Zelt irgendwo, sondern extra prominent am Biergarten angegliedert ist.
„Die Bar hat noch einmal 150 qm, bekommt Stehtische, hat schöne Beleuchtung und Musik und wird ab 19 Uhr bis 0.30 aufhaben“, so Michael Lautenbacher. „Das haben wir rausgehandelt. Denn eigentlich ist es immer schade, wenn die Leute um Mitternacht gerade so schön in Stimmung sind und wir sie heimschicken müssen. In der Bar kann man den Abend wunderbar ausklingen lassen.“
Und sonst?
Die Maß – klar, Augustiner – kostet 11,60, die Goaßn-Maß 13,80 und das 0,5er Wasser 4,90. Alkoholfreie Getränke gibt’s ab 5,6, Aperol & Co sind 7,50 und der Schnaps 3,90. Der Hendl-Preis steht auch fest: so viel wie die Maß, also 11,60.
„Jetzt hoffen wir auf schönes Wetter, das brauchen wir“, meinten die beiden. „Und dann freuen wir uns auf ganz viele Besucher. Hungrig und durstig bleibt bei uns keiner. Und für gute Stimmung ist auch gesorgt!“