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Jetzt noch Baustellenwüste, Ende 2026 sollen hier die Gräser sprießen: der Roman-Herzog-Park

Countdown im BA: Letzte Beschlüsse und offene Baustellen

Der alte BA verabschiedet sich mit einem bunten Mix aus Beschlüssen: Ruheoasen in Freiham, Kinderhaus-Mauern im Streit, Sozialarbeit am Limit. Am kommenden Mittwoch (15.4.) tagt er zum letzten Mal. Am 13.5. beginnt die neue Amtszeit – und es bleibt spannend, welche Themen folgen.

[US]

Countdown für den noch amtierenden BA: Ein letztes Mal kommt der amtierende BA am Mittwoch zusammen, bevor im Mai ein neues Gremium übernimmt. Die Sitzung im Mai, am 13. Mai, wird schon vom neuen BA bestritten. Welche Themen hinterlässt das Gremium seinem Nachfolger? Ein Blick auf die Beschlüsse im März:

Roman-Herzog-Park in Freiham mit “Oase der Ruhe”

Der Park zwischen Helmut-Schmidt-Allee und Annemarie-Renger-Straße soll später einmal Grün- und Spielwiese sein, existiert allerdings bisher nur als Plan auf dem Reißbrett. Laut Baureferat könnte schon im Herbst 2026 mit den ersten Bauarbeiten begonnen werden, sofern ringsum alle neuen Gebäude fertiggestellt sind. Der BA beschloss in seinem interfraktionellen Antrag eine “Oase der Ruhe” mit Schatten spendenden Elementen für den neuen Park und bat das Baureferat um entsprechende Ergänzung der Planung. Der BA griff mit der Oase-Idee die Empfehlung des Arbeitskreises Inklusion auf. “Es ist sehr viel los in Freiham. Zur Ruhe kommt man selten. Aber es braucht Platz für Entschleunigung. Dafür haben wir die Oase gedacht”; erklärte BA-Vorsitzender Sebastian Kriesel (CSU):

Geht´s schöner?

Die besprayte Außenmauer am Haus für Kinder in der Ilse-Fehling-Straße sorgte schon oft für Ärger. Die geplante Begrünung will seit Jahren nicht gedeihen. Die Betonwand darunter ist Einladung für Graffiti. Die Situation ist seit Jahren Dauerbrenner im BA. Jetzt stellte die Grünen-Fraktion einen Antrag auf Neugestaltung. “Das aktuelle Aussehen … ist kein schönes Entrée vom S-Bahnhof Leienfelsstraße nach Aubing-Ost”, begründet die Fraktion und macht gleich auch Vorschläge für die Verbesserung: robustere Pflanzen oder professionelles Graffiti. Was wirklich umgesetzt werden kann, ist tatsächlich fraglich. Der Architekt des Ensembles mit Gebäude, Grünfläche und Mauern habe die bisherigen Vorschlägen abgelehnt, so Kriesel.

Zuzug ist groß - Bezirkssozialarbeit muss (nach)wachsen!

Den letzten Antrag im März brachte die Grünen-Fraktion ein. Die im Pasinger Rathaus angesiedelte Bezirkssozialarbeit – zuständig von Mietfragen bis Kinderschutz – ist chronisch unterbesetzt und kann aufgrund des bestehenden Einstellungsstopp nicht aufgestockt werden. “Der BA 22 bittet um die Aufhebung der Einstellungssperre bei der Bezirkssozialarbeit für das zuständige Sozialbürgerhaus West und die Schaffung von weiteren Stellen”, so der Antrag und betont die Dringlichkeit der Angelegenheit. Denn: der Zuzug ist im Münchner Westen extrem groß und bringt das System an seine Grenzen.