„Das Stück spielen wir zum ersten Mal“, erklärt Spielleiter Florian Braun. Er bildet mit Anja Klotz, Eva Wolf und René Bormann das neue Spielleiterteam, das bei der Jahreshauptversammlung gewählt wurde.

Neues Spielleiterteam, neuer Vorstand
An der Spitze des 69 Mitglieder starken Vereins stehen nun Julia Braun und Andreas Wolf. Unterstützt werden sie von den Spielleitern, den beiden Kassiererinnen Stefanie Buser und Karin Röder, den beiden Schriftführern Manfred Hirmer und Anna Heinz und den drei Bühnenwarten Thomas Schiffer, Karl-Heinz Wurnitsch und Roland Dioguardi.
„Bei uns gibt es aber keine Hierarchien. Wir sehen uns als Team“, sagt Julia Braun.
300 Stücke seit 1949: Tradition mit Happy End
Seit der Vereinsgründung im Jahr 1949 hat die Neuaubinger Volksbühne rund 300 Stücke auf die Bühne gebracht. Wiederholungen gibt es selten, „15 bis 20 Jahre sollten dann schon dazwischenliegen“, so Florian Braun.
Der Schwerpunkt liegt auf neuen Produktionen. Drei Stücke stehen jedes Jahr auf dem Spielplan. Mal sind es deftige Schenkelklopfer, mal Komödien mit Tiefgang. Eine Gemeinsamkeit gibt es immer: „Am Ende gibt es ein Happy End“, sagt Braun. Das Publikum dankt es mit Treue. Viele kommen regelmäßig. „Einfach einen schönen Abend haben und die Alltagsprobleme vergessen“, beschreibt Julia Braun die Stimmung im Saal. Die positive Resonanz zeigt Wirkung. Künftig gibt es für die drei Stücke im März, Oktober und November jeweils sechs Aufführungen statt bisher fünf.
Mehr als Theater: Engagement in der Region
Auch abseits der Bühne ist der Verein präsent. „Wir waren in der ganzen Region der erste Theaterverein mit einer eigenen Vereinsfahne“, sagt Florian Braun. Die Volksbühne nimmt regelmäßig an Umzügen teil, organisiert Ausflüge, besucht andere Theatervereine und Aufführungen. Am 25. April richtet der Verein zudem ein offenes Schafkopf- und Dartturnier aus.

Komödie mit Gewissensbiss: „Wallfahrt und Weihwasser“
Die Proben für „Weihwasser und Wallfahrt“ laufen seit Ende Januar. Inhaltlich verspricht das Stück beste Unterhaltung: Der Schauspieler Anton übernimmt im Wallfahrtsort Au für seinen Onkel den Posten des Aushilfspfarrers.
Zwölf Jahre als Ministrant geben ihm Sicherheit, ganz wohl ist ihm trotzdem nicht. Als ihm die hübsche Wirtstochter begegnet, gerät er schnell in eine moralische Zwickmühle. Was darf ein Pfarrer, was nicht? Zunächst läuft alles erstaunlich gut. Bis seine Ex-Freundin im Ort auftaucht…
Mitmachen erwünscht: Neue Mitglieder ab 16 Jahren willkommen
Übrigens: Neue Mitglieder ab 16 Jahren sind im Verein herzlich willkommen. Dabei sind nicht nur Leute mit Lust auf Theaterspielen gefragt. Auch hinter und vor der Bühne gibt es etliche Aufgaben – vom Bühnenbau bis zur Saaleinweisung. „Einfach bei einer Probe vorbeikommen“, sagt Florian Braun.
