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Gefährliche Parksituation an Henschel-/Federseestraße: BA fordert Lösung von der Stadt

Illegales Parken vor dem Edeka an der Lochhausener Henschelstraße bringt Anwohner auf die Barrikaden – doch die Stadt sieht derzeit keinen Handlungsbedarf.

[GU]

Illegales Parken auf der freien Fläche vor dem Edeka-Markt an der Henschel-/Ecke Federseestraße sorgt zunehmend für Ärger bei Anwohnern und Passanten. In einem schriftlichen Hilferuf an den BA ist von „unzumutbaren, oft gefährlichen Situationen“ die Rede, bei denen Fußgänger nicht selten wegen parkender Autos oder unachtsamen Rangieren auf die Fahrbahn ausweichen müssen.

Der BA unterstützte fraktionsübergreifend die Forderungen zur Lösung des Problems mit einem von den Grünen formulierten Antrag an die Stadt. Schon einmal hatte sich der BA mit dem Thema beschäftigt, als die CSU-Fraktion einen ähnlich lautenden Antrag im Oktober 2024 stellte. Die Stadt sah und sieht jetzt wieder allerding aktuell wenig Möglichkeiten und verweist auf den Abschluss aller Baumaßnahmen im gesamten Areal.

BA fordert schnelle Lösungen

Der BA-Vorsitzende Sebastian Kriesel (CSU) bemängelte den Verlust des Platzes als Treffpunkt für Bürger durch das widerrechtliche Parken. Der Vorplatz diene außerdem als wichtige Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen Neubaugebiet und S-Bahn-Unterführung, argumentierten die Grünen in ihrem Antrag. Um das unerlaubte Parken auf der Fläche zu verhindern, forderte die Fraktion Begrenzungspfähle entlang des Gehwegs an der Henschelstraße aufzustellen. Ein Teil der Poller soll umklappbar oder versenkbar sein, um die Zufahrt für den Rettungsdienst und Lieferanten zu gewährleisten. Zudem sollen an der Henschel- und Federseestraße Kurzzeitparkplätze für die Supermarktkunden entstehen.

Stadt verweist auf Fertigstellung des Gesamtareals

Das Mobilitätsreferat (MOR) verweist in seinem Antwortschreiben auf die Parkplätze in der vorhandenen, in allen Belangen gut ausgestattete, helle Tiefgarage mit ausreichend Platzangebot und direktem, barrierefreiem Zugang zum Edeka inklusive eines Behindertenstellplatzes, den der BA in einem früheren Antrag, allerdings an der Oberfläche, bereits gefordert hatte. Zum Thema Kurzzeitparkplätze entlang der Federseestraße, teilte das MOR mit, dass der betreffende Grundstücksstreifen derzeit noch in Privatbesitz sei.

„Wann die Grundstücksverhandlungen abgeschlossen sein werden, ist derzeit noch nicht absehbar,“ heißt es in Antwortschreiben an den BA. Kurzzeitparkplätze könnten derzeit nur auf der bestehenden Straße ausgewiesen werden, was erhebliche Behinderungen des Verkehrs, insbesondere der Buslinie verursache. Die geforderten Straßenbaumaßnahmen seien daher nicht möglich. Das MOR geht davon aus, dass sich die Situation mit der vollständigen Herstellung des Gesamtareals entspannt und im Zuge dessen die Tiefgarage von den Supermarktkunden höhere Akzeptanz erhält. Die Antwort zum neuerlichen Antrag bezüglich der Anbringung von (klappbaren) Pollern steht noch aus.