„Pumuckl neckt, Pumuckl versteckt und niemand was meckt“ – dichtet Pumuckl bekanntermaßen. Im Falle der neuen Freihamer Ampel kommt der Kobold allerdings nicht aus. Schon die Eröffnung oder das erste Anschalten der Ampel an der Aubinger Allee / Ecke Ellis-Kaut-Straße zog sehr viel Aufmerksamkeit auf sich.

Schon seit 2023 gewünscht, jetzt angekommen
Neben Mobilitätsreferent Georg Dunkel und Vertretern seines und des Baureferats kamen der Stadtteilmanager Reinhold Petrich, Mitglieder des BA 22, viele Neugierige und Erstklässler der Freihamer und der Gustl-Bayrhammer-Grundschule samt den Schulleiterinnen Eva Wobido und Susanne Lehner.
„Ein ganz toller Moment für uns“, begrüßte BA-Vorsitzender Sebastian Kriesel die vielen Pumuckl-Fans an der Straßenecke. Die Kreuzung sei eine wichtige Schulweg-Querung, bisher noch ampellos, nun aber mit der Pumuckl-Bedarfsampel versehen – genau passend fürs „Pumuckl-Viertel“ mit Ellis-Kaut- und Gustl-Bayrhammer-Straße und dem Hans-Clarin-Weg. Eigentlich hatte der BA die Pumuckl-Ampel schon 2023 gefordert. „Jetzt ist sie endlich da. Wir freuen uns sehr.“

Ampel mit Spaß-Effekt
„Wir haben ein bisschen gebraucht“, meinte Mob.-Referent Dunkel dazu und bedankte sich bei allen Beteiligten, die diese fünfte Münchner Pumuckl-Ampel möglich gemacht haben, darunter die Erbengemeinschaft von Pumuckl-Verfasserin Ellis Kaut, Grafiker und die Behörden.
Am Schluss gab es eine kleine Verkehrserziehung von Dunkel. „Was macht man, wenn man mitten auf der Straße ist und es rot wird?“, fragte er die Erstklässler und antwortete selber: „Ganz in Ruhe weitergehen! Die so genannte Schutzzeit reicht aus, damit alle Fußgänger über die Straße kommen. Die Autos starten erst danach.“
Auch Stadtteilmanager Petrich kommentierte die Ampel-Einweihung. „Immer, wenn man hier vorbeikommt, kann man sich freuen. Wenn es rot ist, kann man den Pumuckl ein bisschen länger sehen. Wenn es grün ist, dann freut man sich, weil man schnell weiterkann“, erklärte er das Ampelvergnügen.
Für die Erstklässler ging es danach zurück in die Schulen, gut ausgestattet mit selbstleuchtenden Aufklebern für die Schulranzen, die vom Mob.-Referat zur Verfügung gestellt wurden. „Das ist alles sehr aufregend für uns“, so Schulleiterin Susanne Lehner für die Kinder und Lehrkräfte. „Vielen Dank!“
