In Obermenzing und Pasing begann das Jahr traditionell mit Böllerschüzen, Trommelwirbel und Blasmusik.
Salut auf ein erfolgreiches …
Die Böllerschützen von D´Würmtaler zogen am Neujahrstag begleitet von der Würmtaler Blasmusik und einigen treuen Fans durch Menzing.


„Das Jahr geht hier einfach super für uns alle an“, meinte Johann Menzinger, Vorstand und Böllerschütze. „Unsere Gemeinschaft ist wirklich schön. Das möchten wir hinaustragen. Das Anböllern und Anblasen des neuen Jahres ist ein guter Brauch, den wir gern am Leben halten.“
Mit Salut, Gruppenfeuer, Einzelfeuer, Reihenformationen machten sie an verschiedenen Stationen Halt: am Wegkreuz an der Pippinger Flur zum Böllern auf den Herrgott und die Gemeinschaft, am Alten Wirt gab es Böllerschüsse auf ein gutes Wirtschaftsjahr für alle Wirts- und Kaufleute, am Angermeier-Hof an der Pippinger Straße auf ein gutes Jahr und mit segensreicher Ernte für alle Bauern.
… Jahr 2026
Am frühen Abend gaben die Pasinger Böllerschützenkompanie unter Schießmeister Rüdiger Schartl ihren Einstand ins neue Jahr. Vorm Pasinger Rathaus wurde das alte Jahr verabschiedet, das neue begrüßt und ein Salut auf die Gemeinschaft, Bayern und Europa geschossen.
„Es ist ein schöner Brauch, das Jahr in der Gemeinschaft von Vereinen und Bürgern zu begrüßen. Wir kommen gern zusammen“, so Bezirksausschussvorsitzender Frieder Vogelsgesang und betonte: „Wir wünschen allen Bürgern ein friedvolles und erfolgreiches 2026!“ Es hätten allerdings noch mehr politische Vertreter zum Anböllern kommen können. Von den Stadtrats- und sonstigen Kommunalwahlkandidaten vermisste er eine ganze Reihe. „Von Grün oder Rot war niemand da, weder in Pasing noch in Obermenzing – und auch überhaupt kein Stadtrat oder Stadtratskandidat.“
