Das Bühnenbild steht schon lang, die Proben sind so gut wie abgeschlossen. Die Vorfreude und das Lampenfieber steigen.
Das Lampenfieber steigt
„Das ist gut so. Es wäre schlecht, wenn das Lampenfieber fehlen würde“, meinte Spielleiterin Tina Burger. „Ohne Lampenfieber würde die Spannung fehlen. Lampenfieber hat jeder irgendwie, nur hat jeder unterschiedliche Methoden, damit zurechtzukommen.“
Sie muss es wissen, schließlich ist sie gemeinsam mit Florian Braun beim neuen Stück erneut Spielleiterin und stand unzählige Male auf der Bühne.
Ein modernes Bauerstückerl von heute
Das neue Stück heißt „Modenschau im Ochsenstoi“, ein Dreiakter von Jonas Jetten. Diesmal habe die Volksbühne nicht aktiv nach einem Stück gesucht, das Stück habe vielmehr sie gesucht. „Der Verlag ist auf uns zugekommen und hat uns einen Akt als Leseprobe geschickt“, so Florian Braun.
„Es hat uns schon gut zugesagt. Es ist ein Bauernstückerl, spielt aber in der heutigen Zeit. Das fanden wir gut.“ Sehr gut sei auch, dass das Stück „jung besetzt“ werden sollte. „Das können wir auch, wir haben viele junge Leute im Verein.“
Neue Leute immer willkommen
Zum Zuge kommen einige, die lange Zeit pausiert haben mit dem Spielen, wie Martina Schwarzbach. Und Premiere mit der Premiere wird ein Neuzugang feiern, nämlich Bruno Braun. „Er kam, hat vorgesprochen und war immer da“, sagte Tina Burger. „Es hat einfach gepasst.“ Neue Leute seien stets willkommen, meinte sie weiter. „Einfach vorbeikommen und uns ansprechen. Wir merken dann schon gemeinsam, ob´s passt.“
Jetzt wird also die „Modenschau im Ochsenstoi“ fünfmal gespielt. Infos zu den Karten und den Terminen gibt es auf der Webseite https://neuaubinger-volksbuehne.de/.
Und gleich anschließend fangen die nächsten Proben an. „Wir dürfen im Rahmen der Theaterwochen München auftreten“, so Florian Braun. „Dazu wurden wir angefragt. Das ist schon eine große Ehre für uns.“ Gespielt wird dann (am 3.,5. und 7. Juni) „Onkel Hubbi wird´s schon richten“, dann mit den Spielleiterinnen Nicole Fronhammer und Anja Klotz.